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Geschichte des Dorfwirtshauses Piesenkofen

Vereinsheim für den über 100 Jahre alten Piesenkofener Schützenverein war seit der Wiedergründung im Jahr 1950 das Maurerwirtshaus.

 

Das Traditions-Dorfwirtshaus wurde 1910 von Eduard Maurer aus Karlstein bei Kürn gegründet und eröffnet; zuvor war der Neu-Wirt als Schäffler in München tätig.

 

Ausschlaggebend für den Aufbau einer neuen Existenz durch die Eröffnung des Wirtshauses war der 1908 geschaffene Truppenübungsplatz.

 

Die auf dem nahen Schießplatz übenden Regimenter nutzten das Wirtshaus mehr oder weniger als Kantine und schufen so die Lebensgrundlage für die siebenköpfige Familie des Wirts, der auch noch als Landwirt seinen Lebensunterhalt bestritt.

 

Nicht verschont blieb der rührige Gast- und Landwirt in dieser Zeit auch von Katastrophen. Bereits vor dem zweiten Weltkrieg brannte durch Blitzschlag der Heustadel ab.

 

Auch der nahe Litzelbach bescherte den Wirtsleuten in ein- bis zweijährigem Abstand durch sein Hochwasser viel Arbeit und wenig Freude. Erst die Regulierung des Bachbettes mit dem nachfolgenden Straßenbau schuf hier Abhilfe.

 

Während des ersten und zweiten Weltkrieges bewirtschaftete Eduard Maurer sowohl die Gast- als auch die Landwirtschaft, bis sein Sohn Johann nach dem zweiten Weltkrieg aus der Gefangenschaft heimkam.

 

Von 1951 bis 1982 führte dann Johann Maurer die Gastwirtschaft und die Landwirtschaft.

Ende 1982 erfolgte die Übergabe an seinen Sohn Johann, der das Wirtshaus zusammen mit seiner Ehefrau bis 1992 fortführte.

Von 1992 bis 1996 (?) war das Wirtshaus an Fam. Jambor und dann bis 1999 an Jelinek Jgor verpachtet.

Nach einer kurzen Zeit der Schließung wurde das Wirtshaus an Hrn. Schambeck verkauft, der es wiederum verpachtete.

Nach einem Jahr wurde das Wirtshaus im Jahr 2000 wiederum verkauft. Der Käufer war Anton Stadler, aufgrund dessen es  seitdem  Zum Stadlerwirt  heißt.

Er führte das Wirtshaus die nächsten 3 Jahre gemeinsam mit seiner Schwägerin Jäger Sabine selbst. Anschließend folgten die Pächter Brinkmann und Brunnbauer.  

Ab 1.Juli 2007 wurde das Vereinsheim von Werner Heller geführt, der leider völlig unerwartet am 14.02.2015 verstarb.

Wiedereröffnung erfolgte am 05.Juli 2015 durch Marios Nikomanis ( Deutsche und mediterrane Küche )

Leider wurde das Lokal 2018 wieder geschlossen, nachdem er Insolvenz anmeldete.

Am 30.10.2018 wurde das Lokal unter neuer Führung durch Monika Mesko wieder geöffnet !

Am 01.06.2020 wechsele der bzw. die Pächterin erneut:   MeMiii  Cafe & Restaurant

 

 

Auch von der Optik änderte das Wirtshaus während der letzten 100 Jahre mehrmals sein Aussehen.

 

Ursprünglich war neben dem eingeschossigen Bau die Stallung für die Landwirtschaft angebaut. Neben dem Wirtshaus befand sich der „Eiskeller“ für die Bierlagerung.

 

Geschossen wurde von der Wirtsküche aus durch ein Fenster in der Gaststube (beim heutigen Eingang). Im Jahr 1965 wurde das Wirtsgebäude umgebaut und aufgestockt. Dabei wurde an das Gastzimmer ein Schießstand angebaut.

 

Dank des Entgegenkommens des damaligen Besitzers Hans Maurer, der die Materialkosten übernahm, konnten die Schützen im Jahr 1993 durch Eigenleistung auf dem Standort des ehemaligen Eiskellers neben dem Wirtshaus einen eigenen Schießstand errichten, der am 19.3.1994 eingeweiht wurde.

 

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